Deutsche Internet Immobilien Auktionen

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Rund 4,4 Hektar großes Grundstück (Wald- und Gartenfläche) ca. 60 km von der Berliner Stadtgrenze entfernt

Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag

Startpreis 18.000 EUR
Objekt-Daten Beendet
Dokumente
Auktions-ID 307-0010
Standort Deutsche Internet Immobilien Auktionen
Immobilienart Grundstück
Adresse Berliner Tor (ggü. Nr. 6 a - 6 c)
16278 Angermünde
Bundesland Brandenburg
Land Deutschland
Grundstücksgröße 44.059 m², lt. Grundbuchangaben.
Grundbuch
Amtsgericht Schwedt/Oder von Angermünde, Blatt 811, Flur 10, Flurstück 101/1
Belastungen im Grundbuch
Abt. II, lfd. Nr. 3: Beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Leitungsrecht/ Baubeschränkung) für die energielenker BGA Drei GmbH & Co. KG, Münster.

Abt. III: Keine Eintragungen.

Der Ersteher übernimmt die Eintragung in Abt. II, lfd. Nr. 3 des Grundbuches als nicht wertmindernd auf den Kaufpreis.
Nutzungsart Teilw. verpachtet
Aussage Bauamt
Die Stadt Angermünde teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 12.06.2013 mit, dass das Flurstück im Außenbereich gemäß § 35 BauGB liegt und im Flächennutzungsplan als Fläche für Landwirtschaft, Fläche für Wald, Grünfläche und Grabeland dargestellt ist. Das Grundstück stellt sich zum Teil als geschütztes Biotop dar.

In der E-Mail vom 18.01.2019 teilt die Stadt Angermünde dem Veräußerer mit, dass die Auskunft vom 12.06.2013 noch zutreffend ist.

In der E-Mail vom 07.05.2019 teilt die Stadt Angermünde dem Auktionshaus mit, dass Auflagen für das Grundstück nicht bekannt sind.

Der Landkreis Uckermark teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 31.01.2019 mit, dass auf dem Grundstück keine Baulasten im Baulastenverzeichnis eingetragen sind bzw. zur Eintragung vorliegen.

Das Land Brandenburg (Landesamt für Umwelt) teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 23.01.2019 mit, dass das Flurstück in keinem Naturschutzgebiet liegt.

Im Schreiben vom 22.01.2019 teilte der Landkreis Uckermark dem Veräußerer mit, dass auf dem Grundstück nach derzeitigem Kenntnisstand keine Altlast bzw. Altlastverdachtsfläche registriert ist.

Der Landkreis Uckermark teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 17.01.2019 unter anderem Folgendes mit: Im Rahmen von Begehungen zur Rekultivierung des Tagebaus des ehemaligen Kalksandsteinwerkes Angermünde ist der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) auch das Flurstück bekannt. Durch die bergbauliche Nutzung des Gebietes sind besonders im nordwestlichen Teil des Flurstückes 101/1 Trockenrasen entstanden, die gemäß § 30 Abs. 2 Nr. 3 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) zu den gesetzlich geschützten Biotopen gehören.
Des Weiteren möchte ich Sie darüber informieren, dass der UNB bekannt ist, dass das betreffende Grundstück sowie die angrenzenden Flurstücke von einer Individuen starken Population der Zauneidechse besiedelt sind. Vom Eigentümer des Flurstückes sind daher alle Maßnahmen zu unterlassen, die zu einer Beeinträchtigung der geschützten Biotope und der geschützten Zauneidechsen führen können (§ 44 ff BNatSchG).

Der Zentraldienst der Polizei (Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD)) des Landes Brandenburg teilte dem Veräußerer in den Schreiben vom 03.09.2013 und 04.07.2018 u. a. mit, dass sich das Grundstück in einer Kampfmittelverdachtsfläche befindet. Diese Verdachtsfläche hat ihre Ursache darin, dass nach dem 2. Weltkrieg in diesem Raum und auf angrenzenden Flächen Munition und Kampfmittel aus Angermünde und Umgebung dorthin verbracht und vergraben wurden. Teilweise wurde versucht mit ursachgemäßen bzw. ungenügenden Sprengungen Kriegsmaterial zu vernichten, was jedoch häufig nicht das gewünscht Ergebnis hatte. Eine konkrete Untersuchung des gesamten Grundstücks durch den KMBD ist aufgrund von zu hohen und zu dichten Gras-, Busch- und Strauchbewuchs sowie Müll- und Schuttablagerungen entlang der Wege und Bauwerke/ Bauwerksreste in dessen Mitte nicht durchführbar. In unmittelbarer Nähe des Grundstücks wurden bereits Munitionsvergrabungen gefunden. Eine pauschale Kampfmittelfreiheitsbescheinigung für das Flurstück ist daher nicht möglich und nur im Ergebnis flächendeckender Kampfmittelräummaßnahmen erreichbar. Zuvor müsste der Bewuchs entfernt und die Bau-/ Räumfreiheit geschaffen werden.

Das regionale Kontaminationsmanagement der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat in seiner Stellungnahme zur Bewertung des Kampfmittelverdachts vom 10.07.2018 unter anderem Folgendes mitgeteilt: Aufgrund der vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) beschriebenen Verursachungsszenarien besteht ein allgemeiner unspezifischer Kampfmittelverdacht. Funde sind auf der Liegenschaft zwar nicht dokumentiert; bei Bodeneingriffen ist mit dem Antreffen von Kampfmitteln zu rechnen. Im Falle von Bodeneingriffen muss eine vorangehende oder eine baubegleitende Kampfmittelsondierung erfolgen.
Nettojahresmiete Ca. € 64
Nettojahresmiete Bemerkung , beträgt die Jahresnettopacht für einen Teilbereich des Verkaufsgegenstandes mit 320 m².
Makrolage
Der staatlich anerkannte Erholungsort Angermünde ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der südöstlichen Uckermark und liegt ca. 80 km nordöstlich von Berlin, ca. 20 km westlich von Schwedt/Oder und ca. 45 km südlich von Prenzlau und ist über B 2 und B 198 sowie über die ca. 16 km bzw. ca. 19 km entfernte A 11 (AS Joachimsthal bzw. Pfingstberg) erreichbar. Im Stundentakt besteht Bahnanschluss nach Berlin.

Angermünde liegt in einer seenreichen Landschaft, inmitten des Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin mit dem Nationalpark Unteres Odertal und dem UNESCO-Weltnaturerbe.

Angermünde hat sich den Charme der einstigen Ackerbürgerstadt bewahrt. Ihre historische Altstadt, mit Marktplatz und originellem Marktbrunnen, dem barocken Rathaus, mit mittelalterlichen Kirchen und vielen schmucken Fachwerkhäusern ist der lebendige Mittelpunkt der Stadt.
Mikrolage
Das Verkaufsobjekt befindet sich im südlichen Randbereich der Ortschaft und etwa 2,5 km vom Zentrum in Angermünde entfernt und liegt südöstlich der Straße´Berliner Tor´ (B 2) bzw. ggü. der Bebauung ´Berliner Tor´ Nrn. 6 a - 6 c.

Die Umgebung besteht überwiegend aus Landwirtschaftsflächen.
Sanierungsgebiet
nein
Denkmalschutz
Nein
Erschließung
Das Grundstück ist straßenseitig über die Straße ´Berliner Tor´(B 198) erschlossen, jedoch ohne rechtlich gesicherte Zufahrt.

Der Veräußerer teilt mit, dass das Grundstück nicht an das Trinkwasser- und Abwassernetz angeschlossen ist. Ein Anschluss an die Versorgungsleitungen des Zweckverbandes Ostuckermärkische Wasserversorgung und Abwasserbehandlung (ZOWA) ist nur nach einer umfangreichen Netzerweiterung möglich. Diese sind zur Zeit nicht geplant. Im Bereich des Grundstückes befinden sich keine (Strom-) Versorgungsanlagen der E.ON edis AG.
Sonstiges
Bitte beachten Sie, dass eine Aktualisierung / Veränderung der Objektbeschreibung (Detail-Informationen zum Kaufobjekt) bis zum Tag der Zuschlagserteilung möglich ist.

Die Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag finden Sie unter dem Icon „Drucken“.
Internetadresse Gemeinde www.angermuende.de
Behörde Stadt Angermünde, Markt 24, 16278 Angermünde, Tel.: 033 31/ 260 00
Besichtigungsverm. Außendienst Das Objekt war zum Zeitpunkt der Besichtigung teilweise verschlossen.
Besichtigung für Kunden
Bitte nehmen Sie für einen Besichtigungstermin Kontakt mit uns auf. Das Auktionshaus weist darauf hin, dass jedes Begehen und Befahren des Objektes auf eigene Gefahr erfolgt und nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt ist. Die Mitteilung von Angaben durch das Auktionshaus beinhaltet weder eine Zustimmung zum Betreten und Befahren des Objektes noch eine Aussage, dass das Betreten und Befahren des Objektes sicher möglich sind. Die Verkehrssicherungspflicht für das Objekt liegt beim Eigentümer. Das Auktionshaus haftet nicht für etwaige Schäden, die entstehen, wenn Sie das Objekt betreten oder befahren.
Vertragsbestandteile
Die Grundstücksgrenzen sind nur durch eine Grenzfeststellung bestimmbar. Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers ist ausgeschlossen.

Die Veräußerung erfolgt im Übrigen ausweislich des Grundbuches frei von Lasten in Abteilung II und III. Hiervon unberührt bleibt die Übernahme weiterer, etwa vorhandener, aus dem Grundbuch nicht ersichtlicher Lasten und Beschränkungen, insbesondere öffentlich-rechtlicher Lasten einschließlich etwaiger Baulasten sowie nicht im Grundbuch einzutragender Rechte an dem Grundstück ohne Anrechnung auf den Kaufpreis.

Soweit Lasten in Abteilung II des Grundbuches eingetragen sind bzw. werden, insbesondere Geh-, Fahr- und Leitungsrechte, sonstige Dienstbarkeiten sowie etwaige Sanierungsvermerke, sind diese von dem Ersteher ohne Anrechnung auf das Höchstgebot als nicht wertmindernd zu übernehmen. Dies gilt auch für Baulasten.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat das in ihrem Eigentum befindliche Objekt nicht versichert. Der Ersteher wird darauf hingewiesen, dass er für ausreichenden Versicherungsschutz ab dem Tage der wirtschaftlichen Übergabe von Lasten und Nutzen zu sorgen hat. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Verantwortung für dieses Grundstück selbstverständlich bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Der Verkauf erfolgt - so wie das Objekt steht und liegt - unter Vereinbarung des umfassenden Haftungsausschlusses gemäß Ziffer 5 und 6 der Versteigerungsbedingungen sowie ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers.
Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt das Flurstück 101/1 der Flur 10 mit 44.059 m², lt. Grundbuchangaben.

Das unregelmäßig geschnittene Grundstück war ehemals in der Rechtsträgerschaft eines VEB Kalksandsteinwerkes Angermünde. Inwieweit das Verkaufsflurstück in die bergbauliche Nutzung einbezogen war, kann nicht mehr nachvollzogen werden. Gemäß Auskunft des Landkreises Uckermark sind durch die bergbauliche Nutzung des Gebietes besonders im nordwestlichen Teil des Flurstückes 101/1 Trockenrasen entstanden, die zu den gesetzlich geschützten Biotopen gehören.

Die Verkaufsfläche ist überwiegend bewaldet. Der östliche Bereich des Grundstückes ist annähernd vollständig mit Kiefern bewachsen. Der Pflegezustand des Waldes ist unzureichend. Die unbestockten Bereiche sind mit Gras, Baumsämlingen, Sukzessionsgehölz und Wildkräuter bewachsen. Unmittelbar an der östlichen Grundstücksgrenze befindet sich auf einer Anhöhe eine Lichtung mit einzelnen Laubbäumen.

Im westlichen, straßennahen Bereich befindet sich eine Teilfläche von ca. 3.500 m² Gartenland, unterteilt in insgesamt 13 Gärten mit einer Größe von jeweils ca. 150 bis ca. 390 m². Die Gärten wurden bereits zu DDR-Zeiten angelegt. Die Wege innerhalb der Gartenanlage und die Fläche eines ehemaligen Trafohauses betragen zusammen etwa 800 m². Das ehemalige Trafohaus steht leer.

Die vertraglichen Nutzungen der Gärten wurden überwiegend im Zeitraum 2011 bis 2013 beendet. Derzeit besteht nur noch ein Pachtvertrag für eine Gartenfläche von ca. 320 m² im westlichen Teil der Anlage, bebaut mit einem Gartenhäuschen. Die Jahresnettopacht beträgt ca. 64 Euro. Eine Kündigung ist zum 3. Werktag eines Monats zum Ablauf des übernächsten Monats möglich.

Auf einigen Gartenflächen wurden teilweise massive Gartenlauben/ Bungalows und Gartenschuppen errichtet. Diese sind aufgrund des langen Leerstandes und Vandalismus in einem schlechten Zustand, teilweise sind davon nur Reste vorhanden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in diesen Aufbauten noch altes Inventar und Hausmüll befindet. Sämtliche Aufbauten gehören zum Verkaufsgegenstand. Weiterhin sind in diesen Aufbauten auch teer- und asbesthaltige Baustoffe enthalten.

Die ungenutzten Gartenflächen sind aufgrund des Wildwuchses teilweise nur eingeschränkt begehbar. Die Umzäunungen der einzelnen Gärten sind soweit noch vorhanden, überwiegend schadhaft.

Über den nordwestlichen und westlichen, parallel zur Straße verlaufenden Grundstücksbereich befinden sich in einem Rohrgraben eine Niederdruck-Gasleitung DN 250, eine FM - Steuerleitung und eine Lichtwellensteuerleitung. Der Schutzstreifen hat eine Länge von ca. 135 m ist eine ca. 4,50 m breit. Im Schutzstreifen dürfen keine Baulichkeiten errichtet werden und keine tief wurzelnden Bäume angepflanzt werden, auch ist sonst alles zu unterlassen, was die Leitung beeinträchtigt. Der Gestattungsvertrag ist unter dem Punkt ´Dokumente´ als pdf-Datei dargestellt und den Parteien bekannt. Der Ersteher verpflichtet sich in den Gestattungsvertrag zum Lasten-/Nutzenwechsel einzutreten. Dieser ist zu Beweiszwecken dem notariellen Grundstückskaufvertrag beigefügt.

Die Verkaufsfläche grenzt westlich auf einer Länge von ca. 50 m an die Straße ´ Berliner Tor´ (B 2) an. Dennoch hat das Grundstück keine eigene Zufahrt zur Straße. Derzeit erfolgt die Zufahrt zum Grundstück von der Straße über das angrenzende Nachbarflurstück 101/2 (Privater Eigentümer) auf einem unbefestigten Weg. Eine vertragliche Vereinbarung liegt dem Veräußerer dazu nicht vor.

Diese Angaben dienen der beispielhaften Wiedergabe des Zustandes. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung.
Kontakt kontakt@dga-ag.de
* zzgl. Auktionscourtage auf den Zuschlagspreis

Ende der Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag

Bilder 307-0010 - Rund 4,4 Hektar großes Grundstück (Wald- und Gartenfläche) ca. 60 km von der Berliner Stadtgrenze entfernt

Blick in die Straße und Richtung Verkaufsfläche
Blick auf das Grundstück
Bestockung auf dem Verkaufsgegenstand
Weg innerhalb des ehemaligen Gartenbereiches
Ehemaliges Bungalow im Gartenbereich
Westlicher Grundstücksbereich
ehemaliges Trafohaus auf der Verkaufsfläche
Westlicher Grundstücksbereich
Westlicher Grundstücksbereich
Zufahrt zum Grundstück
Waldweg an der nördlichen Grundstücksgrenze
nahegelegener Weiher an der Bahntrasse
Lageskizze
Lageskizze 1
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